Gesprächsnotizen sind auskunftspflichtig!

Die Kanzlei LHR berichtet über ein interessantes Urteil des Oberlandesgerichts Köln. Demnach sind auch Gesprächsnotizen, die etwa während eines Telefonats erstellt werden, von der Auskunftspflicht des Art. 15 erfasst. Dies gilt natürlich nur, wenn die Notizen sich eindeutig einer natürlichen Person zuordnen lassen. Ein zu hoher Aufwand bei der Ermittlung aller Daten (also auch der Notizen) kann nicht geltend gemacht werden. Die Datenverarbeitung hat so organisiert zu sein, dass der Auskunftspflicht entsprochen werden kann. Personenbezogene Daten sind auch keine Geschäftsgeheimnisse, da diese nicht vom Geschäft sondern vom Kunden generiert werden.

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