Drohnen, Dashcam, Datenschutz: es gilt nur die EU-DSGVO

Dem Bundesdatenschutzgesetz (neu) wurde kürzlich in einem Urteil die Regelungsbefugnis bei der Videoüberwachung abgesprochen. Es gilt bei Drohnen, Dashcams und anderen Videoüberwachungen grundsätzlich nur die EU-DSGVO. Planen Sie eine Videoüberwachung, sollten sie folgende Prioritäten einhalten:

  1. Möglichst nie direkt ins Internet übertragen
  2. Möglichst nie dauerhaft aufzeichnen
  3. Möglichst nie öffentliche Bereiche filmen

Bei Dashcams lässt sich Punkt 3 nie einhalten (wer fährt schon ständig auf Privatgrundstücken herum). Dafür dürfen sie aber nicht dauerhaft aufzeichnen und nicht direkt ins Internet streamen (warum auch?). Bei einer Eingangsüberwachung wird oft nicht überschrieben, aber auch hier gilt: kein Internet, keine öffentlichen Bereiche. Drohnen schließlich sollten tunlichst weder ins Internet übertragen noch öffentliche Bereiche (bzw. private Gärten!!) filmen.

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